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Möhren-Dip

Dieser Möhren-Dip ist ganz beiläufig entstanden. Oder sagen wir, er ist einem Zufall geschuldet. Denn eigentlich wollten wir nur einen Farbtupfer für ein Foto. Einen, der perfekt zu unserem Knäckebrot passen könnte, und was eignet sich da besser als das satte Orange der Möhre? Gut, die Rote Bete vielleicht. Aber die hatten wir bereits vor einigen Wochen zu einem Gemüse-Rohkost-Dip verarbeitet. Außerdem hatten wir noch eine gute Portion Möhren im Haus. Also haben wir etwas die Phantasie spielen lassen, die Möhren kurz gekocht, mit etwas Tomatenmark angereichert, zu einer cremigen Paste passiert und zuguterletzt kräftig mit Salz, Pfeffer, getrockneten Kräutern, Paprikapulver und Chili gewürzt. Dass der Möhren-Dip schmecken würde, haben wir natürlich vermutet. Aber dass er uns so gut mundet, dass wir das Rezept dringend auf unseren Blog heben wollten, das hat uns selbst überrascht – und gefreut, logisch, denn fortan wird es diesen Möhren-Dip öfter bei uns geben.

Wir haben unseren Möhren-Dip auf einem Frühstückbrett angerichtet und eine Scheibe Brot damit bestrichen.
Sehr viele Möhren, fotografiert an einem Stand auf dem Markt.
Die Zutaten für unseren Möhren-Dip: Möhren, Tomatenmark, Gewürze, Öl und Petersilie

Möhren-Dip als Brotaufstrich

Ob zum Frühstück oder Abendbrot, wir können herzhafte Dips eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit essen. Unser Geschmack hält es wenig mit der Trennung von morgens und abends. Wir mögen Marmelade zum Frühstück, sicherlich, sonst würden wir uns nicht das ganze Jahr durch allerhand Sorten kochen. Und gleichwohl können wir uns auch um acht Uhr früh bereits an würzigen Gemüse-Pasten erfreuen. Deshalb war dieser Möhren-Dip auch die Initialzündung für weitere Brotaufstriche, die wir ausprobieren wollen. Uns schwebt, getreu dem Januar, ein Experiment mit Rotkohl, Lauch und Pastinaken vor. Bis demnächst, das würde uns freuen – und natürlich auch, wenn ihr jetzt Lust habt, unseren Möhren-Dip auszuprobieren. Im Kühlschrank ist er übrigens problemlos mehrere Tage haltbar.

Wir haben unseren Möhren-Dip auf eine Scheibe Brot gestrichen und das Frühstücksbrett aus der Perspektive von oben fotografiert.
Auf dem Bild ist eine Scheibe Brot zu sehen, die wir mit unserem herzhaften Möhren-Dip bestrichen haben. Garniert haben wir sie zusätzlich mit frischer Petersilie.
Das Frühstücksbrett mit allen Zutaten, darunter einer bestrichenen Scheibe Brot, fotografiert von oben.

Rezept Möhren-Dip

Zutaten für ein Glas mit der Füllmenge 0,33 l

  • 200 g Möhren (Gewicht geschält)
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer

weitere Gewürze nach Belieben, wir mögen:

  • 1 bis 2 TL getrocknete Kräuter (zum Beispiel der Provence)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 Messerspitzen Chilipulver
  • 2 Stile frische Petersilie

Für den Möhren-Dip zunächst die Möhren in kleine Stücke schneiden. Olivenöl in einem Topf erwärmen. Die Möhren darin kurz erhitzen, dann das Wasser zugeben und das Gemüse weich kochen. Die Möhren mit einem Stampfer zerdrücken.

Tomatenmark und trockene Gewürze hinzufügen, verrühren und mit einem Passierstab pürieren. Fertig!

Den Dip am besten in einem verschlossenen Glas aufbewahren. Die Petersilie verwenden wir frisch, wenn wir den Dip essen. Guten Appetit!

Zubereitungszeit: 20 Minuten / Schwierigkeitsgrad: einfach / Haltbarkeit: In einem gut verschlossenen Glas und aufbewahrt im Kühlschrank ist der Möhren-Dip mindestens fünf Tage lang haltbar.

Wo der Möhren-Dip …

… seinen Anfang nahm: beim Knäckebrot. Oder habt ihr Lust auf einen Rote-Bete-Aufstrich? Er schmeckt nicht nur auf dem Brot, sondern auch als Beilagen-Salat ganz toll.